Telefonketten

 

Miteinander verbunden sein

Was sind Telefonketten?

Viele alleinstehende Menschen vermissen ein soziales Netz, das ihnen Kontaktmöglichkeiten und Sicherheit gibt. Telefonketten fördern den regelmässigen Kontakt und den Austausch zwischen den Menschen.

​Die dahinter steckende Idee ist einfach und beruht auf dem aus Schulzeiten bekannten Klassenalarm: Zu einer vereinbarten Zeit rufen sich die Mitglieder der Kette reihum an und erkundigen sich nach dem gegenseitigen Befinden. Eine Person der Kette, setzt sich dafür ein, dass alles klappt.​

Bleibt ein Anruf unbeantwortet, wird mit jedem Mitglied zum vorherein vereinbart, was in dieser Situation zu tun ist und wer zu benachrichtigen ist.

​Das Schöne dabei: Alle können mitmachen! Es braucht einfach ein Telefon sowie etwas Zeit und Lust, die Anrufe zu den vereinbarten Tagen und Zeiten zu tätigen.

Soziale Kontakte dank Telefonketten

Dank den Telefonketten haben Sie einen geplanten, regelmässigen Kontakt zu den Personen in "Ihrer" Telefonkette.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die regelmässige Kontakte zu anderen Personen pflegen möchten und/oder die wenig Gelegenheit haben, die eigenen vier Wände zu verlassen.

"Mein Mann ist im Heim, den Sohn sehe ich selten und die Schwester lebt in Amerika" sagt Gertrud L., eine der Teilnehmerinnen, "der regelmässige Kontakt mit anderen Menschen tut gut. Wir rufen uns auch ausserhalb der Kette an und einige der Frauen haben einander schon persönlich getroffen."

Länger selbständig wohnen

Die Gewissheit, dass regelmässige Kontakte geplant sind sowie der Notfallplan vermitteln alleinstehenden älteren Menschen ein Gefühl von Sicherheit. So fördern Telefonketten das längere selbstständige Wohnen im gewohnten Umfeld.

Wie funktionieren Telefonketten

  1. Die verantwortliche Person ruft das erste Mitglied der Kette an und startet so die Telefonkette.
  2. Das erste Mitglied der Kette ruft das zweite Mitglied an usw. bis sich der Kreis mit dem letzten Anruf an die Verantwortliche schliesst.
  3. Beantwortet eine Person in der Kette den Anruf nicht, wird ein Hilferuf an die Verwandten, Nachbarn oder Bekannten gestartet. So kann in einem Notfall rechtzeitig Hilfe angefordert werden.


Häufigkeit der Anrufe: 1 - 2 Mal pro Woche

Dauer der Anrufe: 5 - 10 Minuten pro Anruf

Mitmachen - ganz einfach!

Sie brauchen nur ein eigenes Telefon sowie Zeit und Lust, die Anrufe zu den vereinbarten Tagen und Zeiten zu tätigen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir informieren Sie gerne:


Koordinationsstelle Telefonketten, Information und Anmeldung:

Pro Senectute Kanton Zürich

Ortsvertretung Meilen

Frau Petra Graf

In der Au 14

8706 Meilen

Telefon: 044 923 71 81

E-Mail: petra.solveig(at)bluewin.ch